
Beethovens Fünfte steht an diesem Abend auf dem Programm, das Sinfonieorchester Camerata Schweiz spielt unter der Leitung der Dirigentin Graziella Contratto. Ein ganz normaler Konzertabend also, wären da nicht zwei, die normalerweise gar nicht da hingehören: Ursus & Nadeschkin.
Das berühmte "Tätätätaa" des ersten Satzes wird zum Leitmotiv der beiden Komiker. Mit ihren ungewöhnlichen Ideen verwandeln sie die Konzertbühne in ein Tummelfeld der witzigsten Experimente: Was fehlt, wenn die Dirigentin fehlt? Kann ein Orchester improvisieren? Wann wird eine Partitur zur Choreographie? Welche Macht obliegt dem Dirigierstab? Was ist Taktgefühl? Und wer ist eigentlich dieser Beethoven?
Das Publikum erlebt einen Abend, an dem das Sinfonieorchester mit Beethovens musikalischem Meisterwerk über sich hinauswächst. Und erlebt, wie Klassik und Komik auf der grossen Konzertbühne aufeinander treffen und gemeinsam im Orchester graben.
WIEDERAUFNAHME 2011/12
Im Frühling 2008 und 2009 begeisterte „Im Orchester graben“ mit dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz und Ursus & Nadeschkin 33'000 Zuschauer aus dem Klassik- und dem Comedy-Lager. Die Presse war sich einig und feierte „Im Orchester graben“ als „ein gelungenes neues sinfonisches Gesamtkunstwerk, das Klassik und Komik auf intelligente Weise“ zusammenbringt (Sonntagsblick).
Nach 29 erfolgreichen Vorstellungen und aufgrund grosser Publikumsnachfrage ist die Produktion im Dezember 2011/Januar 2012 noch einmal in exklusiven Spielstätten der ganzen Deutschschweiz zu erleben.

