Programm

Im Orchester Graben

Beethovens Fünfte steht an diesem Abend auf dem Programm, das Sinfonieorchester Camerata Schweiz spielt unter der Leitung der Dirigentin Graziella Contratto. Ein ganz normaler Konzertabend also, wären da nicht zwei, die normalerweise gar nicht da hingehören: Ursus & Nadeschkin.

Das berühmte "Tätätätaa" des ersten Satzes wird zum Leitmotiv der beiden Komiker. Mit ihren ungewöhnlichen Ideen verwandeln sie die Konzertbühne in ein Tummelfeld der witzigsten Experimente: Was fehlt, wenn die Dirigentin fehlt? Kann ein Orchester improvisieren? Wann wird eine Partitur zur Choreographie? Welche Macht obliegt dem Dirigierstab? Was ist Taktgefühl? Und wer ist eigentlich dieser Beethoven?
Das Publikum erlebt einen Abend, an dem das Sinfonieorchester mit Beethovens musikalischem Meisterwerk über sich hinauswächst. Und erlebt, wie Klassik und Komik auf der grossen Konzertbühne aufeinander treffen und gemeinsam im Orchester graben.


Die Deutschlandpremiere 2012

Im Rahmen von drei Tourneen 2008, 2009 und letztmals im Dezember 2011/Januar 2012 begeisterte „Im Orchester graben“ mit dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz und Ursus & Nadeschkin über 50‘000 Zuschauer in der ganzen Deutschschweiz. Die Presse war sich einig und feierte „Im Orchester graben“ als „ein gelungenes neues sinfonisches Gesamtkunstwerk, das Klassik und Komik auf intelligente Weise“ zusammenbringt (Sonntagsblick).

Nach 47 erfolgreichen Schweizer Vorstellungen und aufgrund der nach wie vor ungebändigten Spielfreude wagt die Produktion nun den Sprung über die Grenze, lernt auf Hauchdeutsch im Orchester zu graben und hofft, damit auch in Bonn und Karlsruhe sowohl Klassik- wie auch Comedypublikum von den Sitzen zu reissen.